Dokumentation Führerbunker

Die Dokumentation Führerbunker bietet an historischem Ort in einem riesigen Bunker aus der Zeit des Nationalsozialismus die Möglichkeit, sich mit der Geschichte des Führerbunkers und dem Ende des „Dritten Reichs“ auseinanderzusetzen. Der Bunker, in dem sich die Ausstellung befindet, wurde gemäß dem „Führersofortbefehl Bunkerbau“ errichtet.


Im Mai 2017 wird eine neue, sehr große Dauerausstellung eröffnet, „Hitler – wie konnte es geschehen“. Dabei geht es um die Geschichte des Nationalsozialismus unter genau dieser Fragestellung, wie es dazu kommen konnte, warum die „Führertreue“ bis zum letzten Moment anhielt. Im Mittelpunkt steht nicht die Kriegsführung, auch nicht der Holocaust – natürlich kommt beides als Schwerpunkt vor. Abschließender Teil von „Hitler – wie konnte es geschehen“ ist dann die Dokumentation Führerbunker, der Untergang.


Im Mittelpunkt stehen ein Modell des 1934/44 gebauten Führerbunkers (des Hauptbunkers) sowie ein Nachbau des Arbeitszimmers von Adolf Hitler im Bunker in Originalgröße. Hitlers letzter Unterschlupf wird mit authentischem Fotomaterial aus dem Bunker, mit Szenenbild-Fotos (Stills) aus dem Film „Der Untergang“ sowie mit umfangreichen Material über die Lage, den Bau, die Menschen und die letzten Tage im Bunker dargestellt.

Die Ausstellung zeigt das Ende der Schreckensherrschaft des Nationalsozialismus von Hitlers Rückkehr nach Berlin am 16. Januar 1945 bis zur bedingungslosen Kapitulation am 8. Mai 1945. 60 bis 70 Millionen Menschen starben im blutigsten Krieg der Menschheit, einem Krieg, der von Berlin ausging und in Berlin endete.

Der Krieg endete faktisch mit dem Selbstmord Hitlers am 30. April 1945 in seinem Arbeitszimmer im Führerbunker.

Verbunden mit der Ausstellung ist eine 90-minütige geführte Tour durch Teile des Berlin Story Bunkers, 1942 gebaut für 3500 Menschen – zum Schluss drängten sich 12.000 Schutz suchende hinein. Die historische Situation von Anfang 1945 im Bunker ist im Ausstellungsteil rekonstruiert. Dieser betreute Lern- und Erinnerungsort zur Geschichte des Nationalsozialismus wird vom gemeinnützigen Verein Historiale e.V. getragen, der im gleichen Bunker das Berlin Story Museum verantwortet.